Ruth Waldmann einstimmig für den Landtag nominiert

(von links) Die Stadträtin und Münchner DGB-Vorsitzende Simone Burger und die Stimmkreisvorsitzende Constanze Lindner-Schädlich gratulieren der SPD-Landtagabgeordneten Ruth Waldmann zum einstimmigen Aufstellungsergebnis.

16. November 2017

Mit dem roten Koffer auf die nächste Reise

Die SPD im Stimmkreis 104 schickt die erfolgreiche Abgeordnete für den Münchner Norden erneut ins Rennen um ein Direktmandat für das Maximilianeum. Die Delegierten aus den Ortsvereinen Milbertshofen-Am Hart, Olympiadorf, Neuhausen, Schwabing-Nord und Schwabing-West stimmten gestern Abend bei der Aufstellungskonferenz im Kulturhaus Milbertshofen mit einem Wahlergebnis von 100 Prozent für die 46jährige Sozialwissenschaftlerin.

Bislang ist Ruth Waldmann seit 2013 die einzige Abgeordnete in ganz Bayern, die für die SPD ein Direktmandat erringen konnte. Als neue (Juni 2017) gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-SPD und Vorsitzende des Arbeitskreises für Gesundheit und Pflege liegt ihr die ärztliche Versorgung im Münchner Norden besonders am Herzen. „Ausgerechnet hier, wo die meisten kinderreichen Familien wohnen, gibt es so gut wie keine Kinderärzte, keine Pflegeeinrichtung und auch mit den Hausärzten wird es zum Beispiel im Olympiadorf knapp“, warnt Waldmann. Sie engagiert sich im Landtag u.a. für bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte und junge ÄrztInnen, Entlastung für pflegende Angehörige und den Ausbau der Geriatrie. „Die meisten Menschen wollen im Alter so lange wie möglich selbstbestimmt zuhause leben können“, so Waldmann: „Das betrifft uns alle und an diesen Initiativen möchte ich jetzt und in der kommenden Amtszeit mit Nachdruck arbeiten. Dafür braucht man Tatkraft und einen langen Atem und da ist so ein einstimmiges Ergebnis natürlich ein toller Rückenwind und eine wichtige Unterstützung!“, freut sich die Abgeordnete.

Bild: (von links) Die Stadträtin und Münchner DGB-Vorsitzende Simone Burger und die Stimmkreisvorsitzende Constanze Lindner-Schädlich gratulieren der SPD-Landtagabgeordneten Ruth Waldmann zum einstimmigen Aufstellungsergebnis.